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Ortsumgehungen für die B71

Winterfeld/Kakerbeck (cs). Die Anliegergemeinden an der B 71 sind verzweifelt. Der Lärm und die Erschütterungen der durchfahrenden Fahrzeugkolonnen lassen sie kaum noch zur Ruhe kommen.
Dieser Umstand und die fehlende Hoffnung auf Licht am Ende des Tunnels, veranlasste Kakerbecks Bürgermeister Ulf Kamieth zu einem schriftlichen Hilferuf an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der CDU. Und die wurden aktiv und wandten sich an den Landesverkehrsminister. Wie MdB Dr. Hans-Heinrich Jordan am Rande der CDU Kreistagsfraktionssitzung berichtete, machte sich am 8. Juni Verkehrsminister Dr. Däehre ein persönliches Bild und unternahm eine Befahrung der B 71 von Gardelegen bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen. Im Ergebnis dieser Befahrung würden Maßnahmen diskutiert und geprüft, die einerseits die wichtige Verkehrsader in Nord-Süd-Richtung passierbarer machen, andererseits aber auch dem begründeten Hilferuf der Bürger Rechnung tragen, berichtete Dr. Jordan. ,,Wir haben gute Aussichten, noch in diesem Jahr Gelder für die Ertüchtigung der Strecke zu bekommen“, fügte er an. Was unter dem Fachbegriff ,,Ertüchtigung“ im Klartext zu verstehen ist, brachte der Bundestagsabgeordnete so auf den Punkt: ,,Wir benötigen Ortsumgehungen für die Gesamtstrecke von Letzlingen bis zur Landesgrenze.“ Unterstützt wird diese Strategie sowohl vom CDU Kreisvorstand als auch von der Kreistagsfraktion, bestätigte Fraktionschefin Urte Rötz.
Dass es sich bei der CDU-Linie nicht um Wunschträume handelt, machte Jordan mit einem Vergleich zur B 188 deutlich. Deren einstige Anliegergemeinden sind inzwischen beinahe durchgängig durch Ortsumgehungen entlastet. Vergleichbare planerische Arbeiten und die entsprechende finanzielle Untersetzung im Rahmen des Infrastrukturplan des Bundes, hält Jordan auch für die B 71 nötig. Diese Haltung hat Jordan auch in einem Antwortbrief an den Kakerbecker Bürgermeister deutlich gemacht.
,,Wir nehmen die Initiative der Bürger sehr ernst“ unterstreicht der Jübarer, macht aber auch klar, dass die konkrete Zeitplanung und Umsetzung eine Sache der Landesregierung sei.

Foto:
MdB Dr. Hans-Heinrich Jordan und CDU-Fraktionschefin Urte Rötz engagieren sich für einen bürgerfreundlichen Ausbau der B 71.


14.06.2007

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