Altmark - Urlaub

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Die Straße der Romanik- ein Ausflug ins Mittelalter

Ruhe, Beschaulichkeit, Natur und eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft prägen die Altmark bis heute.Straße der Romanik

Die reichen und wehrhaften Handelsstädte Salzwedel, Gardelegen, Stendal, Osterburg, Tangermünde und Werben erreichten vom 12-15. Jahrhundert, vereint im mächtigen Bund der Hanse, ihre Blütezeit.

Prachtvolle Stadttore, Rathäuser und Kirchen zeugen bis heute von ihrem Reichtum. Neben großartiger Backsteinromanik und -gotik in den Städten prägen mehr als 400 romanische Feldsteinkirchen das Bild der Dörfer. Bei einer Entdeckungsreise auf der Straße der Romanik erleben Sie Städte wie Dörfer gleichermaßen.

Wer aus dem Süden des Landes Sachsen-Anhalt über die Bundesstraße 71 oder über die 188 in die Altmark kommt, streift am Rande den Naturpark Drömling, bevor er Gardelegen erreicht. In der 800 jährigen Stadt lohnt die Besichtigung des dreieckigen Marktplatzes mit dem freistehenden Rathaus oder ein beschaulicher Rundgang am Wall, entlang der einstigen Stadtmauer. Sehenswert ist darüber hinaus die Kirche des benachbarten Kloster Neuendorf.

In Wiepke an der Bundesstraße 71 nach Salzwedel und in Engersen sind zwei Dorfkirchen aus Feldsteinen Haltepunkte auf der Straße der Romanik. In Wiepke ist seit kurzem auch wieder eine alte Wassermühle zu besichtigen und die Hellberge, die von den Einheimischen auch als ,,Altmärkische Schweiz" bezeichnet werden, laden zu Kutschfahrten oder Wanderungen ein.

Durch einen Teil des Klötzer Forstes führt die Tour weiter bis zur romanischen Feldsteinkirche Rohrberg. Von dort lohnt ein Abstecher in den Beetzendorfer Park, an das Hühnengrab bei Stöckheim oder zum Ahlumer See, den besonders Angelfreunde schätzen.

 

In Diesdorf treffen die Besucher auf eine prachtvolle Backsteinbasilika des im 12.Jh. gegründeten Augustinerklosters. Einmal in Diesdorf angekommen, lohnt ein Abstecher ins älteste deutsche Freilichtmuseum Diesdorf und in das Erlebnisbad des Ortes. In niederdeutschen Hallenhäuser, Hofanlagen und Bauerngärten erhalten Besucher einen Eindruck vom landlichen Leben vergangener Jahrhunderte.

Salzwedel ist die fünfte altmärkische Station auf der Straße der Romanik. Als Kreisstadt der westlichen Altmark verfügt sie über breitgefächerte Kulturangebote und eine attraktive Innenstadt mit kleinen, verwinkelten Fachwerkhäusern und Gassen. Als spätromanische Kirchen sind die Lorenzkirche und St. Katharinen sehenswert. Das Rathaus gilt als eines der schönsten spätgotischen Bauwerke der Region. In der Hauptkirche St. Marien ist der spätgotische Flügelaltar interessant.

In Arendsee erfreut sich die Klosterkirche des Benediktiner-Nonnenkloster, das im Jahre 1184 gegründet wurde, steigender Besucherzahlen. Ein Förderverein will sich jetzt für den Erhalt der historischen Klosteranlage einsetzen .

 

Der Ort mit dem gleichnamigen See ist ohnehin eine Reise wert. Baden, tauchen, segeln, radeln, wandern oder campen sind nur einige der Aktivitäten, die eine Reise in die Seestadt attraktiv machen. Ein Binnenfischer lebt bis heute von den Maränenbeständen des Sees und im Herbst machen Kolonien von Graugänsen am See ihre Rast.

 

 


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