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Die Straße der Romanik- ein Ausflug ins Mittelalter |
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Ruhe, Beschaulichkeit, Natur und eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft
prägen die Altmark bis heute. Die reichen und wehrhaften Handelsstädte Salzwedel, Gardelegen, Stendal, Osterburg, Tangermünde und Werben erreichten vom 12-15. Jahrhundert, vereint im mächtigen Bund der Hanse, ihre Blütezeit.
Wer aus dem Süden des Landes Sachsen-Anhalt über die Bundesstraße 71 oder über die 188 in die Altmark kommt, streift am Rande den Naturpark Drömling, bevor er Gardelegen erreicht. In der 800 jährigen Stadt lohnt die Besichtigung des dreieckigen Marktplatzes mit dem freistehenden Rathaus oder ein beschaulicher Rundgang am Wall, entlang der einstigen Stadtmauer. Sehenswert ist darüber hinaus die Kirche des benachbarten Kloster Neuendorf.
Salzwedel ist die fünfte altmärkische Station auf der Straße der Romanik. Als Kreisstadt der westlichen Altmark verfügt sie über breitgefächerte Kulturangebote und eine attraktive Innenstadt mit kleinen, verwinkelten Fachwerkhäusern und Gassen. Als spätromanische Kirchen sind die Lorenzkirche und St. Katharinen sehenswert. Das Rathaus gilt als eines der schönsten spätgotischen Bauwerke der Region. In der Hauptkirche St. Marien ist der spätgotische Flügelaltar interessant. In Arendsee erfreut sich die Klosterkirche des Benediktiner-Nonnenkloster, das im Jahre 1184 gegründet wurde, steigender Besucherzahlen. Ein Förderverein will sich jetzt für den Erhalt der historischen Klosteranlage einsetzen .
Der Ort mit dem gleichnamigen See ist ohnehin eine Reise wert. Baden, tauchen, segeln, radeln, wandern oder campen sind nur einige der Aktivitäten, die eine Reise in die Seestadt attraktiv machen. Ein Binnenfischer lebt bis heute von den Maränenbeständen des Sees und im Herbst machen Kolonien von Graugänsen am See ihre Rast.
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